Örtlichkeiten

Flugplatz Husum

tower_luftDie Ursprünge der Fliegerei in Husum reichen bis Anfang der 1930er Jahre zurück, als in Husum-Schauendahl im Norden Husums ein zivil genutztes Flugfeld entstand. Die Ausbauarbeiten zum Einsatzplatz der Luftwaffe mit drei befestigten Start- und Landebahnen begannen gleich nach Kriegsausbruch im September 1939, und bereits ab Frühjahr 1940 konnte der neue Fliegerhorst genutzt werden. Er wurde ab 1942 Heimatplatz erster fliegender Verbände.

Der noch heute existierende Flugplatz Husum-Schwesing wurde in den Jahren 1938/1939 angelegt. Für die Arbeiter wurde nahe dem Dorf Schwesing ein Reichsarbeitsdienstlager errichtet. Nach dem Abzug des Arbeitsdienstes, die Luftwaffe sah nach der Besetzung Dänemarks und Norwegens von der Einrichtung eines zweiten Flugplatzes in Husum ab, diente das Lager 1940 vorübergehend als Sammelstelle für Soldaten und im Herbst 1944 als Konzentrationslager. Die Luftwaffe stationierte in Husum-Schwesing im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges allerdings Flugzeugattrappen, um die von der Nordsee einfliegenden alliierten Bomberverbände zu irritieren. Die British Air Force of Occupation begann dann im Laufe des Jahres 1947 mit der Instandsetzung des Geländes in Schwesing und der Einrichtung eines vollwertigen Militärflugplatzes; zu einer Stationierung fliegender RAF-Verbände kam es dann jedoch nicht.

23-42312539Erst nach Gründung der Bundeswehr wurde der Flugplatz als Fliegerhorst Husum im Grenzbereich der Gemeinden Schwesing und Immenstedt aktiviert. Diese Nutzung hatte bis Anfang der 1990er Jahre Bestand. Im Anschluss daran wurde der südwestliche Teil der Liegenschaft ausgegliedert und in eine zivile Nutzung überführt. Dieser Teil besteht aus dem südwestlichen Teil der Landebahn und einem Teil der dazugehörigen für den Luftfahrtbetrieb notwendigen Infrastruktureinheiten. Der nordöstliche Teil des ehemaligen Fliegerhorstes ist eine Liegenschaft der Bundeswehr und wird von der in der Husumer Fliegerhorstkaserne beheimateten FlugabwehrRaketenGruppe 26 genutzt.

Eine Besonderheit ist, dass die Start- und Landebahn an der Grenze zwischen dem zivilgenutzten, südlichen Teil und dem von der Bundeswehr genutzten, nördlichen, durch einen Zaun in der Mitte getrennt ist, wobei nur der südliche Teil in Betrieb ist.
Quelle: Wikipedia

Eröffnungsveranstaltung

Herzlich Willkommen auf dem
Restaurantschiff Nordertor.

NordertorDie »Nordertor« ist eine »alte Dame« und hatte bereits ein bewegtes Leben hinter sich, bevor sie 1978 von der »Sportbootvereinigung Nordsee« (SVN) in Husum als schwimmendes Clubheim erworben wurde. 1936 gebaut, wurde sie zunächst unter dem Namen »Kitzeberg« für die Personen-beförderung auf der Kieler Förde eingesetzt. Sie galt als elegantes und schnelles Schiff. Um die Jahreswende 1961/62 wurde die »Kitzeberg« von der Flensburger Personenschifffahrt-Gesellschaft übernommen und erhielt ihren heutigen Namen. Als das Schiff in Wyk auf Föhr eine Zeit lang auf Reede lag, wurde es von »Piraten« demoliert und ausgeraubt. Fast schrottreif wurde es nach Husum verholt und von Vereinsmitgliedern des SVN mit viel persönlichem Einsatz wieder »aufgemöbelt«. Mit verschiedenen ausgeklügelten Methoden wurde den Leckstellen zu Leibe gerückt. Die »Nordertor« ist ein Hingucker im Husumer Binnenhafen und nicht nur ein beliebtes Fotomotiv:

Die MS Nordertor wird derzeit einer gründlichen Renovierung unterzogen und öffnet unter neuer Flagge und mit neuer Besatzung Mitte März.

Abschlussveranstaltung

Unser Team heißt sie herzlich willkommen in den historischen Räumen des
Husumer HandwerkerHauses.

Handwerkerhaus_Husum_NordseeEine Heimstatt mit Geschichte. Von 1540-1605 befand sich hier die erste Glockengießerei in Husum, die später jedoch verlegt wurde, so dass im Jahre 1743 an gleicher Stelle eine Schule erbaut wurde – das heutige Gebäude. 1876 übernahm der Husumer Handwerkerverein diese Stätte, die seitdem mehrfach umgebaut und erweitert wurde. 2011 erfolgte eine Modernisierung der Räume, um diese als gastronomische Ausbildungsstätte des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes nutzen zu können. Die jungen Menschen, die Sie hier im HandwerkerHaus bedienen, im Service oder in der Küche, sind Auszubildende des TSBW Husum.

Das Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk ist die größte berufsbildende Einrichtung in Schleswig-Holstein, die junge Menschen mit Sinnes-schädigungen und Körperbehinderungen qualifiziert ausbildet und auf die Arbeitswelt vorbereitet – eine in besonderer Weise zu fördernde Aufgabe.