Allgemeine Informationen

1. Durchführung

Veranstalter der Meisterschaft ist der Deutsche Aero Club e.V. Die Bundeskommission Motorflug des DAeC ist verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ausrichter ist die Sportfluggruppe Husum e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Präzisionsflugverein e.V. Schwarzheide.

Ziel der Meisterschaft ist es, grundlegende fliegerische Fähigkeiten der Besatzungen im Navigationsflug unter Wettbewerbsbedingungen zu bewerten und dadurch die Sicherheit im Flugbetrieb zu fördern. Geflogen wird unter Sichtflugbedingungen und soweit wie möglich ohne aufwändige technische Hilfsmittel. Weiteres Ziel ist es, den Piloten und Mannschaften ein angemessenes Training zu ermöglichen und diesen Wettbewerb als Vorbereitung auf die Teilnahme an internationalen Meisterschaften anzubieten.

2. Ort und Zeit des Wettbewerbs

Die Deutsche Motorflugmeisterschaft im Navigationsflug 2016 findet im Zeitraum vom 25. bis 29. Mai auf dem Flugplatz Husum (EDXJ) statt.

3. Ausfall und/oder Verlegung

Die Mindest-Teilnehmerzahl für die Meisterschaft liegt bei 20 Besatzungen. Gehen bis zum Nennschluss weniger Nennungen ein, ist der Ausrichter berechtigt, die Meisterschaft ausfallen zu lassen oder auf einen anderen Termin zu verschieben. In diesem Fall wird das bereits gezahlte Nenngeld erstattet. Auch im Falle höherer Gewalt ist der Veranstalter berechtigt, den Wettbewerb ausfallen zu lassen. Änderungen und Verschiebungen im Ablauf der Veranstaltung – insbesondere aus Wettergründen – entscheidet der Wettbewerbsleiter nach Absprache mit dem Hauptschiedsrichter.

4. Haftung

Der DAeC sowie alle von ihm beauftragten Personen, darunter fallen auch alle Personen, die auf den Landeplätzen zur Durchführung der Veranstaltung herangezogen werden, haften weder für Sach- noch Personenschäden, die den Teilnehmern im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehen, noch für Schäden, die die Flugzeuge der Teilnehmer gegenüber Dritten verursachen. Der DAeC schließt den gesetzlichen Bedingungen entsprechend eine Veranstalterhaftpflicht-versicherung ab.

5. Teilnahmebedingungen

a) Besatzungen
Die Besatzungen sollten Mitglied im Deutschen Aero Club, Bundeskommission Motorflug, sein. Nichtmitglieder können Sieger eines Wettbewerbs sein, jedoch nicht „Deutscher Meister“ bzw. „Landemeister“ werden. Der verantwortliche Luftfahrzeugführer muss im Besitz einer gültigen Erlaubnis zum Führen des verwendeten Luftfahrzeugs sein. Am Wettbewerb können sowohl Solopiloten wie auch Teams (Besatzungen) teilnehmen.

b) Luftfahrzeuge
Zum Wettbewerb zugelassen sind einmotorige Flugzeuge bis 2000 kg, eigenstartfähige Motorsegler sowie aerodynamisch gesteuerte Ultraleichtflugzeuge, wenn sie die gewählte Wettbewerbsgeschwindigkeit auch unter Windeinfluss einhalten können. Weiterhin sind die in der Wettbewerbsordnung festgelegten Bedingungen zu beachten. Ausländisch zugelassene Luftfahrzeuge können benutzt werden, wenn die nach deutschem Recht hierfür vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt werden.

c) Ausländische Besatzungen
Ausländische Besatzungen können teilnehmen, wenn der verantwortliche Luftfahrzeugführer eine entsprechende Erlaubnis hat und das Luftfahrzeug die erwähnten Erfordernisse erfüllt. Die Deutsche Meisterschaft wird international ausgeschrieben. Teilnehmer ohne deutsche Staatsbürgerschaft können ebenfalls nicht „Deutscher Meister“ oder „Landemeister“ werden.

6. Logger

Für die Auswertung des Fluges muss ein von der GAC für Motorflugwettbewerbe zugelassener GPS-Logger an Bord mitgeführt werden. Jede Besatzung ist für Ausrüstung mit entsprechenden Loggern selbst verantwortlich. Besondere Verbindungskabel zwischen Logger und dem Auswertungscomputer sind mitzubringen. Logger können nach rechtzeitiger Anmeldung (über das Nennformular) gegen eine Leihgebühr von 15 € pro Wettbewerbstag zur Verfügung gestellt werden. Da es sich dabei um Fremdgeräte handelt, kann der Veranstalter für die ordnungsgemäße Funktion keine Gewähr übernehmen.

7. Wettbewerbsgeschwindigkeit

Die Besatzungen bestimmen vor Beginn des Wettbewerbs ihre Wettbewerbs-geschwindigkeit (zwischen 60 kt und 100 kt) in einer Abstufung von 5 Knoten.

8. Informationen für den Wettbewerb

Der Wettbewerb wird unter Sichtflugbedingungen (VMC) und Einhaltung der Sichtflugregeln (VFR) durchgeführt. Für die Lösung der Aufgaben ist ein Navigationsbesteck (Navigationsrechner) erforderlich. Referenzzeit ist die GPS-Zeit. Zum Uhrenabgleich wird eine GPS-Uhr am Flugplatz bereit stehen. Änderungen an Luftfahrzeugen sind nur zulässig, wenn sie durch die zuständige Luftfahrtbehörde genehmigt wurden. Das Anbringen von Farbmarkierungen an den Rädern liegt im Ermessen der Piloten. Die Landungen werden mit der elektronischen Landeanlage gemessen und durch Videoaufzeichnung dokumentiert.

9. Nennung

Die Nennung zur Meisterschaft erfolgt über das Nennformular an den Ausrichter. Die Nenngebühr beträgt 125,00 Euro je Besatzungsmitglied, für Nicht-DAeC-Mitglieder 150,00 Euro. Die Gebühren für eine Teilnahme allein am Landewettbewerb betragen 50,00 Euro (incl. Abschlussveranstaltung). Gäste zahlen 50,00 Euro pro Person. Die Nenngebühren dienen der Deckung der Kosten für Organisation, Wettbewerb und der Transporte. Sie schließen die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung DMM, der Abendveranstaltung am Freitag auf dem Flugplatz und an der Abschlussfeier incl. Buffet ein.

Eine Nennung wird erst nach Eingang der Nenngebühr bearbeitet. Die Nenngebühren einschließlich der Gebühr für angemeldete Leih-Logger sind auf das Konto des DAeC zu überweisen. Das Nennformular kann als PDF- Datei aus dem Internet heruntergeladen werden unter: http://www.dmm-nav.de. Dort kann die Anmeldung auch online durchgeführt werden.

Bankverbindung DAeC:
IBAN DE22 2707 0024 0344 4999 03
BIC DEUTDEDB270
Deutsche Bank Geschäfts- und Privatkunden AG, Braunschweig

Für Nennungen, die vor dem 01. Mai 2016 zurückgezogen werden, wird das Nenngeld erstattet. Nach diesem Tag werden 50 % des Nenngeldes einbehalten. Verbindlich ist das Datum der Abmeldung beim Veranstalter.

10. Betankung

Für die Betankung der Flugzeuge steht am Flugplatz Jet A1, AVGAS 100 LL und Total AVGAS 91 UL zur Verfügung. Die Verantwortung für die Wartung der Flugzeuge sowie die Sicherung am Standplatz tragen ausschließlich die Besatzungen selbst. Die Flugzeuge werden auf dem Vorfeld abgestellt. Es ist ausreichendes Verzurrzeug mitzubringen.

11. Quartierbestellung

In den Hotels sind bis zum 15.03.2016 Kontingente für die Teilnehmer reserviert. Bitte reservieren Sie unter dem Stichwort „Navigationsflug“ individuell. Die Teilnehmer übermitteln das gebuchte Hotel unmittelbar nach Erhalt der Buchungsbestätigung an den Ausrichter. Die Teilnehmer nehmen die Buchung und Abrechnung selbst vor. Auch für eine eventuelle Stornierung der Unterkunft sorgen die Teilnehmer selbst. Zu und von den genannten Hotels zum Flugplatz wird ein Bustransfer organisiert. Am Flugplatz wird an allen Tagen Imbissverpflegung gegen Bezahlung angeboten. Eine mögliche Auswahl an Hotels finden Sie unter Hotelinformationen.

12. Flugsicherheit

Es findet ein Eröffnungsbriefing sowie mindestens ein Briefing vor jedem Flug statt. An jedem Briefing muss der verantwortliche Luftfahrzeugführer teilnehmen. Den Anordnungen der Wettbewerbsleitung sowie der von ihr beauftragten örtlichen Helfer ist Folge zu leisten.

Teilnehmer am Wettbewerb, die auf anderen als von der Organisationsleitung bestimmten Plätzen landen oder Notlandungen vornehmen, haben sich entsprechend der gesetzlichen Vorschriften zu verhalten. Zusätzlich sind die Besatzungen verpflichtet, unverzüglich die Wettbewerbsleitung anzurufen und über weitere Absichten zu informieren. Bei Notlandungen ist der Flugzeugführer nicht von der gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflicht entbunden. Nach einer Not- oder Sicherheitslandung entscheidet die Jury über die wettbewerbsspezifischen Bedingungen, unter denen die Besatzung weiter teilnehmen darf.

13. Wetterberatung

Für das tägliche Briefing steht den Teilnehmern eine Wetterberatung für die Tagesflugstrecke zur Verfügung. Für das Einholen der Wetterberatung für den Anflug zum Startplatz und für den Rückflug vom Zielplatz sind die Besatzungen selbst verantwortlich.